WAM-TV- und Radiojournalisten in Düsseldorf
31. Mai 2010
Moderations-Studenten in Düsseldorf bei Philip Simon



Nach Frühstücksfernsehen-Moderatoren, Nachrichtensprechern und Chefredakteuren darf sich nun auch ein Kabarettist zu den Persönlichkeiten zählen, die den Moderationsstudenten der WAM wertvolle „Insider-Informationen“ aus der Welt der Medien haben zukommen lassen.
Am 23.04.2010 trafen wir uns exklusiv mit dem Varietékünstler Philip Simon in Düsseldorf. So spontan der Ausflug war (man überraschte uns noch am selben Morgen), so interessant war er auch. Nach einem kurzen Rundgang durch das Apollo Varietétheater war man sich kurze Zeit später einig, das Gespräch auf die einen Steinwurf weit entfernten Rheinwiesen zu verlegen. Schuld daran war zweifellos das herrliche Wetter.
Philip Simons Weg vom jugendlichen Zauberkünstler bis zum erfolgreichen Kabarettisten ermöglichte uns einen sehr differenzierten Blick auf die Medien, speziell aber den Sektor Unterhaltung. Für uns war dieses Treffen besonders unter dem Gesichtspunkt Moderation wichtig, denn wer könnte einem bessere Tipps geben, wie man die gewünschte Wirkung beim Publikum erzielt, als ein gestandener Comedian?
Herr Simon warnte aber auch vor den unangenehmen Seiten des Geschäfts und auch vor den Konsequenzen, die sich daraus für einen selbst ergeben können. Die Erfahrung, die da aus ihm sprach, war nicht zu überhören. „Egal was ihr auch tut, bleibt authentisch!“ legte er uns mehrfach nahe, bevor er sich zum Ende des Treffens noch etwas ganz Besonderes für uns einfallen ließ: Hypnose der ganz hohen Schule, inklusive den Probanden zum Einschlafen zu bringen. Ich leugne nicht, dass ich dem skeptisch gegenüber stand, sowie wahrscheinlich auch der Rest der Gruppe, jedoch wurden wir alle eines Besseren belehrt, als unsere Kommilitonin Eva Pohl am hellichten Tag plötzlich auf Geheiß ein Nickerchen machte.
Fasziniert, aber etwas unter Zeitdruck mussten wir uns dann leider schon verabschieden um noch rechtzeitig zum Düsseldorfer Hauptbahnhof zu gelangen. Auch am Ende dieses ungewöhnlichen Ausflugs wurden wir mit einer Überraschung bedacht: die Bahn von Düsseldorf nach Dortmund fuhr unerwartet pünktlich ab, unpraktischer Weise jedoch ohne uns...
(Marius Riebandt)





