„24, die dritte.. uuuuund bitte!“
20. Mai 2011
TV- und Radiojournalisten/Moderatoren /WAM



Wir stehen um halb acht am Dortmunder Hauptbahnhof und sind allesamt müde. Dennoch erscheint uns unser heutiges Ziel sehr verlockend: Die filmpool-Studios von Niedrig und Kuhnt in Köln-Hürth. Nach einer relativ unkomplizierten Anfahrt treffen wir Andreas Mäser, unseren Dozenten für TV-Produktion. Die Aufnahmeleitung empfängt uns und erklärt uns den Ablauf des heutigen Tages. Wir werden in zwei Gruppen aufgeteilt, schon geht es für Gruppe 1 erstmal ins Studio, während die anderen zum Außendreh gefahren werden. Der erste Eindruck ist positiv: alle sind sehr nett und zuvorkommend, sogar eine Bank wird für uns hergeschleppt, damit wir angenehm der Aufnahme folgen können. Nun geht es erst richtig los. Was wir bisher nur in der Theorie gelernt haben, erleben wir jetzt live in der Praxis. Auch wie die Darsteller miteinander agieren, wie das Licht eingestellt wird und die Kameras richtig positioniert werden.
Um 13:00 Uhr ist Pause. In einer Halle ist ein Buffet aufgebaut, in einem Raum essen Drehteam, Niedrig und Kuhnt und die anderen von der Polizei, in dem anderen die Darsteller. Sogar als Gäste dürfen wir zugreifen.
Gut gestärkt werden wir für die andere Produktion abgeholt. Jetzt sind zwar keine Promis dabei, dafür lernen wir die schwierigen Bedingungen des Außendrehs kennen. Auf der Straße vorbeibrausende Fahrzeuge, Passanten und Hundegebell machen die Aufnahmen kompliziert. Bei manchen Geräuschen muss so lange gewartet werden, bis alles wieder ruhig ist, bis weitergedreht werden kann. Doch das Drehteam ist die Ruhe selbst und findet zwischendurch immer Zeit für kurze Gespräche mit uns. Kurz vor 16:00 Uhr werden wir zurück zum Studio gefahren und treffen die andere Gruppe.
Fazit: Alle waren freundlich zu uns und hatten Zeit für die Beantwortung der Fragen. Dazu noch Essen und Fahrten zum Außendreh. Insgesamt: kurzweilig und unterhaltsam.
Julia Dannebom, Studentin des Fachbereichs TV- und Radiojournalismus





