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Kreative Mode für Kreative

Verfasst am August 6th, 2010 in Summerschool von WAM

Medienmacher nicht mehr nur im freundlichen Werber-Schwarz

Mode ist für viele Menschen die Chance sich individuell auszudrücken und sich von anderen Menschen abzugrenzen. Sie wollen der Außenwelt klar zeigen: „Hier gehör’ ich dazu. Und hiermit will ich nicht in Verbindung gebracht werden.“

Auch an der WAM fanden sich dieses Jahr bei der Summer School viele originelle Teilnehmer, die modisch auffielen und bereit waren uns zu erklären, warum und was sie durch Kleidung auszudrücken versuchen.

Sophia, 18 Jahre aus Berlin, besucht den Kurs zu dem Thema Film. Ihrer Meinung nach bietet Mode die einzigartige Möglichkeit in Rollen zu schlüpfen, und andere dadurch auch manipulieren zu können. Denn Kleidung kann verunsichern und eine Person in einem völlig anderen Licht dastehen lassen.
Auch könne man sich verschiedene Nischen suchen, je nachdem wie man sich kleide, meint Sophia. Ein Künstler ziehe sich beispielsweise verrückt an, je nachdem wie der Charakter des Menschen sei. Denn je nach der Kleidung zeigt man wie man Lust habe zu leben. Dazu braucht man allerdings Mut, um auch einen Stilwechsel je nach Stimmung, Jahreszeit oder dem sozialen Umfeld zu machen.

Lennart, 18 Jahre aus Bottrop, besucht ebenfalls den Film-Kurs. Er ist inspiriert von der Musik der 70er-Jahre, und versucht seinen Stil darauf abzustimmen. Auch hat das Skaten viel Einfluss auf seine Kleidung, da sie vor allem bequem sein soll. Seinen Stil ändert er kaum, er trägt was ihm gefällt. Meistens sind das Cordhosen und Batik T-Shirts. Er legt Wert darauf, sich von anderen Menschen zu distanzieren, und will auf keinen Fall in eine Schublade gesteckt werden.

Christin, 20 Jahre aus Dortmund nimmt am PR und Journalismus-Kurs teil. Sie zieht prinzipiell nur das an, was sie selbst schön findet. Hauptsächlich ist sie durch ihre Leidenschaft, das HipHop – Tanzen, inspiriert, was man vor allem an ihren Schuhen erkennen kann. Auch ihre Tasche mit dem Aufdruck eines Testbilds ist Ausdruck ihrer selbst, denn sie kleidet sich so, dass sie sich wohl fühlt. Bei Sonnenschein zum Beispiel möchte sie sich besser kleiden, ihrer Stimmung entsprechend also freundlich und offen.

Verfasst von Conny Neumeyer, Fotos: Alexandra Lattenkamp

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