Die 24-jährige Studentin Regina Thomae steht zwei Monate vor ihrem Diplom und hat den wohl kürzesten Weg zur WAM: Treppen runter, eine Tür weiter und schon da! Der Schnellweg ist nur ein Vorteil, den die Mediendesignstudentin genießt. Auf der anderen Straßenseite liegt das Einkaufszentrum WEZ und dass sie ausschlafen kann gefällt ihr auch.
Die gebürtige Niedersächsin ist dennoch flexibel: „Die Bewerbungen laufen gerade, aber ich werde nicht in Dortmund bleiben.“, lacht sie. Die Wohnung an der WAM bot sich an. Mit 375 € warm plus Strom bei 55 Quadratmetern liege der Preis im üblichen Rahmen. Nach ihrer Zeit in einer 3er-WG mit anderen Studenten zog Regina mit ihrem Freund, der ausgelernter Einzelhandelskaufmann ist, in der obersten Etage zusammen. Derzeit entspannt sie bei ihren Eltern und bereitet sich auf ihr baldiges Diplom vor.
Geteilte Meinungen gibt es unter den Summerschoolern zu der Frage, ob sie gerne neben ihrer zukünftigen Uni wohnen würden wollen. „Ich würde zu Hause wohnen bleiben, da das Studium schon sehr teuer ist und kein Geld mehr für eine eigene Wohnung bleibt. Außerdem wohn’ ich gar nicht so weit weg!“, meint die 20-jährige Alexandra Lattenkamp aus Oberhausen. Anderer Meinung ist die gerade volljährige Conny Neumeyer aus Bayern: „In der Innenstadt zu wohnen würde mir eher gefallen. An freien Tagen möchte ich auch mal abschalten und nicht täglich an der Uni vorbeigehen müssen. Es hat nicht so ein Unabhängigkeitsgefühl.“ Einen neuen Aspekt bringt die erst 17 Jahre alte Sabrina Schwab an. Sie wolle sehr gerne neben ihrer Uni wohnen. Das Dortmunder Nordviertel gefalle ihr jedoch nicht. Sie könne immer schnell heim, ihre Freistunden zu Hause verbringen und ein langer morgendlicher Anfahrtweg bliebe ihr erspart.






