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10.11.2020

Das Praktikum im Studium: Ein Blick hinter die Kulissen der Medienwirtschaft

In dieser Reihe berichten Studierende von ihren Praktika. Diese Woche erzählt Simon S. von seinen Erfahrungen im Radio und Print.

Simon ist Student an der WAM für TV-/Radiojournalismus und Moderation und befindet sich aktuell im 5. Semester. In den letzten Semesterferien hat er zwei Praktika absolviert – beim Radio Gütersloh/DeinFM und in der Regionalredaktion der BILD/BZ. Wie er diese Zeit empfunden hat, was er gelernt hat und wie sein Traumjob aussieht – all das hat er uns in einem Interview erzählt.

Warum ein Praktikum beim Radio und bei einer Boulevardzeitung?

Am Anfang des Studiums war Simons Ziel für das Fernsehen zu arbeiten. Durch WAM Dozent Andreas Ryll, der selbst beim Radio arbeitet, hat Simon jedoch seine Leidenschaft für den Rundfunk entdeckt. Mittlerweile arbeitet er als Moderator bei DeinFM.

Dass ich nun […] bei DeinFM Geld verdiene, ist der Wahnsinn und ich kann es immer noch nicht ganz glauben. Es zeigt mir persönlich zum einen, dass ich definitiv auf dem richtigen Weg bin, was meine Berufswahl betrifft, zum anderen ist es aber auch ein krasses Lob an die WAM. Denn durch das Fach Radiojournalismus bei Andreas Ryll wurde ich perfekt darauf vorbereitet.

Auch die Idee ein Praktikum bei der BILD/BZ zu absolvieren kam ihm während seines Unterrichts an der WAM. Da der Fokus seines Bildungsgangs auf TV und Radio gerichtet ist, hatte er zuvor nur wenige Berührungspunkte mit der Zeitung. Doch dies änderte sich durch das Fach Boulevard-Journalismus und machte ihn neugierig.  

„Vieles konnte ich mitbringen durch die WAM“:

Simon erzählt, dass er für die Tätigkeit beim Radio unfassbar viel mitbringen und dort anwenden konnte, da sein Studium für die Praxis ausgelegt ist. „Ich konnte voll eingesetzt werden beim Praktikum. Man muss aber auch viel Eigeninitiative zeigen.“ Er durfte schon zu Beginn Nachrichten sprechen und Beiträge erstellen.

Ich sollte die VIP-News texten und vertonen, Umfragen auf der Straße einholen, und zu Pressekonferenzen gehen. Dabei wurde mir immer viel Feedback gegeben, durch das ich mich verbessern konnte.

Bei der BILD/BZ konnte Simon sein im Studium erlerntes Theoriewissen einsetzen und neue Praxiserfahrungen dazugewinnen.

Meine Aufgabe bestand darin spontan und auf Abruf zu Terminen zu fahren und Storys zu machen. Des Weiteren musste ich in der Redaktion recherchieren und telefonieren. […] Es waren immer unterschiedliche Aufträge, die ich bekam. Ein Beitrag war über das Event „Berlin leuchtet“ - dort werden Gebäude in der ganzen Stadt angestrahlt und die Besucher können schöne Lichtinstallationen bewundern.

„Kein klassischer Job“:

Simon erklärt in Bezug auf beide Praktika, dass er vor allem die Abläufe in einer Redaktion neu kennenlernen konnte, wo alles bis ins Detail geplant – und trotzdem kein Tag wie der andere sei.

Du erlebst jeden Tag etwas Neues, musst aber auch sehr viel Fleiß und Leistung erbringen, ansonsten kommst du nicht weit.

Für Simon waren die Praktika ein voller Erfolg. Er hat gelernt, wie belastbar er sein kann, was seine Stärken sind und wurde darin bestätigt, weiterhin seinen Traumjob zu verfolgen.

Am liebsten würde ich als freier Journalist für verschiedene Unternehmen arbeiten wollen - jeden Tag etwas neues erleben.