Die Studiengebühren

WARUM SOLL ICH DENN STUDIENGEBÜHREN ZAHLEN?

Ein privates Studium stellt eine auf den ersten Blick größere finanzielle Belastung dar als das Studium an einer öffentlichen Hochschule, denn private Bildungsträger wie die WAM erhalten im Gegensatz zu staatlichen Einrichtungen keine öffentlichen Mittel. Sie finanzieren sich komplett selbst und erhebt von den Studierenden daher Studiengebühren. Das schreckt viele Interessierte erst einmal ab. Aber wieso leisten sich dann trotzdem so viele Studierende das private Studium? Und wie schaffen es auch Studierende, deren Eltern sie nicht unterstützen können? Hier lohnt ein differenzierter Blick auf die Kosten, die Studiendauer und den Studienerfolg.

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ZEIT IST GELD

Studierende an der WAM rechnen nicht nur mit dem Faktor Geld, sondern auch mit den Faktoren Zeit und Studienerfolg. Das 6-semestrige Studium an der WAM ist bei erfolgreichem Ablegen der Zwischen- und Abschlussprüfung auch wirklich nach 6 Semestern abgeschlossen, wohingegen an vielen öffentlichen Hochschulen die tatsächliche Studienzeit deutlich höher liegt. Die Absolventen der WAM sind so früher im Job und können das in dieser Zeit erwirtschaftete Geld gegen die Kosten für das Studium rechnen. Der Masterabschluss kann mit der WAM sogar in insgesamt nur vier Studienjahren erreicht werde!

Zum Masterstudium

Studieren statt wohnen

Wer studiert muss auch mit den Lebenshaltungskosten rechnen. Für Studierende aus dem näheren Einzugsgebiet der WAM ist die Möglichkeit, weiter zu Hause wohnen zu können und damit die Lebenshaltungskosten niedrig zu halten ein gutes Argument, die WAM einem weiter entfernten Studienort mit zusätzlichen Wohn- und Lebenshaltungskosten vorzuziehen. So kann es gut sein, dass die Studiengebühren an der WAM deutlich niedriger ausfallen als die Kosten für eine Unterkunft und das Leben in einer anderen Stadt. Auch für Studierende aus dem weiteren Bundesgebiet ist Dortmund mit seinen vergleichsweise niedrigen Wohn- und Lebenshaltungskosten eine attraktive Alternative zu teureren Studienorten wie Köln, München oder Hamburg.

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Was kann ich hier studieren?

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17.11.2018 ab 09:30 H

DIE STUDIENGEBÜHREN

Bei den Studiengebühren handelt es sich um einen festen Gesamtbetrag in Form einer Mischkalkulation, so dass die Summe auf alle Monate des Kalenderjahres (inkl. Ferienzeiten) gleichmäßig verteilt ist und in Raten geleistet werden kann. Die Studiengebühren sind jeweils im Voraus zum 1. eines jeden Monats (wahlweise zum Beginn eines Kalender-Vierteljahres oder zum Beginn eines Kalender-Halbjahres) zu zahlen.

Studiengebühren für die Fachbereiche Kommunikations- & Mediendesign, Illustration, TV- & Radio-Journalismus/Moderation, Kommunikations- & Marketingmanagement und Kultur- & Eventmanagement:

Studiengebühren monatlich je EUR 575,00 oder vierteljährlich EUR 1.690,00 oder halbjährlich EUR 3.380,00

Studiengebühren für die Fachbereiche Film und Digital Media:

Studiengebühren monatlich je EUR 625,00 oder vierteljährlich EUR 1.835,00 oder halbjährlich EUR 3.670,00

Prüfungs- und Zeugnisgebühren:

Abschlussprüfung (inkl. Abschlusszeugnis) EUR 400,00

Zwischenprüfung (inkl. Zwischenprüfungszeugnis) EUR 300,00

Anmelde-/Aufnahmegebühr, einmalig EUR 620,00

Jobben neben dem Studium

Etwas Eigeninitiative und Selbstorganisation vorausgesetzt, ist es vielen Studierenden möglich, neben dem Studium Geld zu verdienen: Der strukturierte Studienaufbau ermöglicht semesterweise eine gute Planbarkeit der freien Zeit. Viele Studierende der WAM sammeln bereits während des Studiums Erfahrung in Agenturen, Unternehmen und Sendern und verdienen sich damit nicht nur Geld, sondern auch Anerkennung.

DIE FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

Die WAM ist eine angezeigte Ergänzungsschule mit BAföG-Anerkennung nach § 2 Abs. 2 BAföG. Die Studierenden erhalten das so genannte Schüler-BAföG, welches zwar niedriger ausfällt als das sogenannte Studenten-BAföG, dafür aber im Unterschied zu diesem nicht rückzahlungspflichtig ist. Da sich der BAföG-Satz nach dem Einkommen der Eltern richtet, können wir an dieser Stelle keine konkreten Angaben zur Höhe machen. Auskunft hierzu erhältst du bei deinem zuständigen BAföG-Amt oder im Internet unter https://www.bafög.de/588.php.

Für das weiterführende Masterstudium kann Auslands-BAföG beantragt werden. Informationen dazu findest du hier:
https://www.bafög.de/de/auslandsfoerderung-384.php

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW bietet mit dem Bildungskredit Schü­ler/in­nen und Stu­die­ren­den in fort­ge­schrit­te­nen Aus­bil­dungs­pha­sen durch ei­nen ein­fa­chen und zins­güns­ti­gen Kre­dit ei­ne ge­ziel­te fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung. Die­ser Kre­dit ist fle­xi­bel und kann auf die in­di­vi­du­el­len Be­dürf­nis­se der Kre­dit­neh­me­rin­nen und -neh­mer an­ge­passt wer­den.
Im Ge­gen­satz zur Aus­bil­dungs­för­de­rung nach dem BAföG wird der Bil­dungs­kre­dit un­ab­hän­gig vom ei­ge­nen Ein­kom­men und Ver­mö­gen so­wie dem der El­tern, der Ehe­gat­tin bzw. des Ehe­gat­ten oder der Le­ben­s­part­ne­rin bzw. dem Le­ben­s­part­ner ge­währt.

Die Sparkasse finanziert zinsgünstig und unabhängig vom Einkommen der Eltern die Studiengebühren während des Studiums. Erst zwei Jahre nach Studienabschluss beginnend wird der Studienkredit in flexiblen, monatlichen Raten zurückgezahlt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Einmalbetrag für ein Auslandsstudium zu erhalten. Parallel gibt es von der Sparkasse für die gesamte Studienzeit ein kostenloses Girokonto.
Detaillierte Informationen hierzu finden sich im Internet unter www.sparkasse-dortmund.de oder in einem persönlichen oder telefonischen Beratungsgespräch in der Hauptstelle der Sparkasse Dortmund sowie bei allen anderen Geschäftsstellen der Sparkassen in Deutschland.

Die meisten Studierenden an der WAM verdienen neben dem Studium in einem 450€-Minijob ihr eigenes Geld und sammeln so auch schon erste praktische Erfahrungen in der „echten Arbeitswelt“. Etwas Eigeninitiative und Selbstorganisation vorausgesetzt, ist es den meisten Studierenden gut möglich, dank des strukturierten Studienaufbaus und der damit semesterweise guten Planbarkeit der freien Zeit, Studium und Job unter einen Hut zu bringen.

Die Kosten für das Studium können im Rahmen von Ausbildungsfreibeträgen und Weiterbildungskosten als Sonderausgaben zur steuerlichen Entlastung der Eltern beitragen. Steuerliche Fragen sind in jedem Fall individuell mit einem Steuerberater zu klären.

WELCHE WEITEREN KOSTEN MUSS ICH EINPLANEN?

Weitere mögliche Kosten – die unabhängig von privater oder öffentlicher Studieneinrichtung entstehen – sind je nach persönlicher Ausgangssituation und Studienfach Anschaffungskosten für die Hard- und Software für einen Computerarbeitsplatz zu Hause oder einen mobilen Laptop, soweit dieser noch nicht vorhanden ist. In den gestaltenden Fachbereichen können Materialkosten für Zeichenmaterialien und -untergründe sowie Ausdrucke entstehen. Im Fachbereich Film entstehen im Rahmen der Zwischen- und Abschlussprüfungen eventuell Kosten für den Dreh des Prüfungsfilms, falls diese nicht durch Sponsoring oder Förderungen gegenfinanziert werden können. Und natürlich können im Rahmen von Exkursionen und bei der Teilnahme an Wettbewerben oder Projekten individuelle Kosten wie z.B. Fahrt- oder Übernachtungskosten entstehen.

In jedem Fall kommen wie oben bereits erwähnt auch Kosten für Wohnen, Leben und z.B. Pendeln hinzu. Diese Kosten sind individuell sehr unterschiedlich, aber zur Orientierung haben wir Studierende in der Akademie nach ihrem „Modell“ befragt und führen hier ein paar Beispiele an, wobei die Angaben der Kosten sich an den Zahlen aus der Sozialerhebung des Studentenwerks orientieren:

Modell Jan „Der Nahpendler“

Jan (21) studiert an der WAM Kommunikations- und Mediendesign und wohnt weiter bei seinen Eltern, pendelt aber jeden Tag eine Stunde zwischen seinem Wohnort und der WAM. Er bezieht BAföG ohne Wohngeld und hat einen Minijob im Einzelhandel. Er kalkuliert seine monatlichen Kosten wie folgt:

Ausgaben:

WAM Studiengebühren € 575,00
Kleidung € 50,00
Lernmittel € 30,00
Auto und öffentliche Verkehrsmittel € 95,00
Freizeit, Kultur, Sport € 65,00
Gesamt € 815,00

Für die Finanzierung eingesetzte Mittel:

BAföG € 230,00
Minijob € 450,00
Kindergeld € 194,00
Gesamt € 874,00

Für Jan geht die Rechnung auf, er behält jeden Monat knapp
60,00 € über.

Modell Lena „Die Nestflüchterin“

Lena (20) studiert an der WAM Kommunikations- und Marketingmanagement und musste für das Studium nach Dortmund ziehen. Ihre Eltern verdienen gut, so gut, dass Lena leider kein BAföG bekommt. Sie wird von ihren Eltern unterstützt und hat einen Minijob in der Gastronomie. Sie kalkuliert ihre monatlichen Kosten wie folgt:

Ausgaben:

WAM Studiengebühren € 575,00
Miete plus Nebenkosten € 290,00
Lebensmittel und Essen € 170,00
Kleidung € 50,00
Lernmittel € 30,00
Auto und öffentliche Verkehrsmittel € 75,00
Telefon, Internet, Fernsehen € 35,00
Freizeit, Kultur, Sport € 65,00
Gesamt € 1.290,00

Für die Finanzierung eingesetzte Mittel:

Minijob € 450,00
Kindergeld € 194,00
Eltern € 650,00
Gesamt € 1.294,00

Bei Lena geht die Rechnung knapp auf, sie hofft aber, durch Trinkgelder ihre Eltern weiter entlasten zu können. Sie überlegt, eventuell ab dem dritten Semester den KFW-Bildungskredit in Anspruch zu nehmen, den sie unabhängig vom Elterneinkommen beantragen kann.

Modell Max „Der Vielseitige“

Max (20) studiert an der WAM TV- und Radio-Journalismus / Moderation und wohnt bei seinen Eltern in Pendelreichweite zur WAM. Er hat einen Minijob und will auch mit ersten Moderationen zusätzlich noch etwas Geld verdienen. Seine Eltern stellen ihm das Kindergeld während des Studiums zur Finanzierung des Studiums zur Verfügung. Er kalkuliert seine monatlichen Kosten wie folgt:

Ausgaben:

WAM Studiengebühren € 575,00
Kleidung € 50,00
Lernmittel € 30,00
Auto und öffentliche Verkehrsmittel € 95,00
Freizeit, Kultur, Sport € 65,00
Gesamt € 815,00

Für die Finanzierung eingesetzte Mittel:

Minijob € 450,00
Kindergeld € 194,00
Gesamt € 644,00

Bei Max bleibt eine Differenz von 171,00 € offen. Max hat vor dem Studium während des Sommers gejobbt und konnte 3000,00 € sparen. Diese setzt er im ersten Jahr ein, um die monatliche Differenz auszugleichen. Ab dem dritten Semester beantragt er den KFW Studienkredit in Höhe von 200,00 €, den er zwei Jahre nach Ende des Studiums in überschaubaren Raten zurückzahlen wird.

Modell Lisa „Omas Liebling“

Lisa (19) studiert an der WAM Film- und Fernsehproduktion / Regie und musste für das Studium nach Dortmund ziehen. Sie erhält BAföG mit Wohngeld und hat einen Minijob im Fitnessstudio. Lisas Oma steuert monatlich 250,00€ zum Studium bei, wovon Lisa aber die Hälfte nach dem Studienende zurückzahlen will, denn sie ist ja nicht Omas einziger Liebling. Sie kalkuliert ihre monatlichen Kosten wie folgt:

Ausgaben:

WAM Studiengebühren € 575,00
Miete plus Nebenkosten € 290,00
Lebensmittel und Essen € 170,00
Kleidung € 50,00
Lernmittel € 30,00
Auto und öffentliche Verkehrsmittel € 95,00
Telefon, Internet, Fernsehen € 35,00
Freizeit, Kultur, Sport € 65,00
Gesamt € 1.360,00

Für die Finanzierung eingesetzte Mittel:

Minijob € 450,00
BAföG € 490,00
Kindergeld € 194,00
Oma € 250,00
Gesamt € 1.384,00

Lisa hat am Monatsende noch 24,00€ übrig, von denen sie mit ihrer Oma Kaffee trinken geht.

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