Die Studiengebühren

WARUM SOLL ICH DENN STUDIENGEBÜHREN ZAHLEN?

Ein privates Studium stellt eine auf den ersten Blick größere finanzielle Belastung dar als das Studium an einer öffentlichen Hochschule, denn private Bildungsträger wie die WAM erhalten im Gegensatz zu staatlichen Einrichtungen keine öffentlichen Mittel. Sie finanzieren sich komplett selbst und erhebt von den Studierenden daher Studiengebühren. Das schreckt viele Interessierte erst einmal ab. Aber wieso leisten sich dann trotzdem so viele Studierende das private Studium? Und wie schaffen es auch Studierende, deren Eltern sie nicht unterstützen können? Hier lohnt ein differenzierter Blick auf die Kosten, die Studiendauer und den Studienerfolg.

ZEIT IST GELD

Studierende an der WAM rechnen nicht nur mit dem Faktor Geld, sondern auch mit den Faktoren Zeit und Studienerfolg. Das 6-semestrige Studium an der WAM ist bei erfolgreichem Ablegen der Zwischen- und Abschlussprüfung auch wirklich nach 6 Semestern abgeschlossen, wohingegen an vielen öffentlichen Hochschulen die tatsächliche Studienzeit deutlich höher liegt. Die Absolventen der WAM sind so früher im Job und können das in dieser Zeit erwirtschaftete Geld gegen die Kosten für das Studium rechnen.

KLASSE STATT MASSE

Unsere Studierenden sind überzeugt, dass wir das Beste aus ihnen herausholen, weil wir sie an der WAM in individuellen Kleingruppen fördern können, wo an Hochschulen in anonymen Hörsälen Wissen vermittelt wird. Sie finden an der WAM optimale Studienbedingungen mit viel Zeit für die Vermittlung von Wissen im dialogischen Unterricht in kleinen Kursgruppen, wo Raum für Fragen und eine kritische Reflexion des Stoffes im persönlichen Austausch mit den Dozierenden ist. Viele Studierende erleben diese Studienatmosphäre als außerordentlich anregend und motivierend. Sie holen so das Beste für sich aus dem Studium heraus und starten gut vorbereitet in den Beruf.

WER STUDIERT MUSS AUCH LEBEN

Wer studiert der muss auch wohnen und leben und das über Jahre, in denen noch keine professionellen Einkünfte zu erwarten sind. Wer studiert ist also darauf angewiesen, weiter im Haushalt der Eltern zu leben und am Wohnort zu studieren oder aber möglichst günstig am Studienort mit Wohn- und Lebenshaltungskosten zu wirtschaften.

Für Studierende aus dem näheren Einzugsgebiet der WAM ist daher die Möglichkeit, weiter zu Hause wohnen zu können und damit die Lebenshaltungskosten niedrig zu halten ein gutes Argument, die WAM einem weiter entfernten Studienort mit zusätzlichen Wohn- und Lebenshaltungskosten vorzuziehen. Aber auch für Studierende aus dem weiteren Bundesgebiet ist Dortmund mit seinen vergleichsweise niedrigen Wohn- und Lebenshaltungskosten eine attraktive Alternative zu teureren Studienorten wie Köln, München oder Hamburg.

WIE HOCH SIND DIE STUDIENGEBÜHREN?

Studiengebühren für die Fachbereiche Kommunikations- & Mediendesign, Illustration, TV- & Radio-Journalismus/Moderation, Kommunikations- & Marketingmanagement und Kultur- & Eventmanagement:

Monatlich € 575,00
Vierteljährlich € 1.690,00
Halbjährlich € 3.380,00

Studiengebühren für die Fachbereiche Film und Digital Media:

Monatlich € 625,00
Vierteljährlich € 1.835,00
Halbjährlich € 3.670,00

Prüfungs- und Zeugnisgebühren

Abschlussprüfung (inkl. Abschlusszeugnis) € 400,00
Zwischenprüfung (inkl. Zwischenprüfungszeugnis) € 300,00
Anmelde-/Aufnahmegebühr, einmalig € 620,00

DIE FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

BAFÖG

Die WAM ist eine angezeigte Ergänzungsschule mit BAföG-Anerkennung nach § 2 Abs. 2 BAföG. Die Studierenden erhalten das so genannte Schüler-BAföG, welches zwar niedriger ausfällt als das sogenannte Studenten-BAföG, dafür aber im Unterschied zu diesem nicht rückzahlungspflichtig ist. Da sich der BAföG-Satz nach dem Einkommen der Eltern richtet, können wir an dieser Stelle keine konkreten Angaben zur Höhe machen. Auskunft hierzu erhältst du bei deinem zuständigen BAföG-Amt oder im Internet unter https://www.bafög.de/588.php.

 

AUSLANDBAFÖG

Für das weiterführende Masterstudium kann Auslands-BAföG beantragt werden. Informationen dazu findest du hier:
https://www.bafög.de/de/auslandsfoerderung-384.php

 

DER AUSBILDUNGSKREDIT DER KFW-BANK

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW bietet mit dem Bildungskredit Schü­ler/in­nen und Stu­die­ren­den in fort­ge­schrit­te­nen Aus­bil­dungs­pha­sen durch ei­nen ein­fa­chen und zins­güns­ti­gen Kre­dit ei­ne ge­ziel­te fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung. Die­ser Kre­dit ist fle­xi­bel und kann auf die in­di­vi­du­el­len Be­dürf­nis­se der Kre­dit­neh­me­rin­nen und -neh­mer an­ge­passt wer­den.
Im Ge­gen­satz zur Aus­bil­dungs­för­de­rung nach dem BAföG wird der Bil­dungs­kre­dit un­ab­hän­gig vom ei­ge­nen Ein­kom­men und Ver­mö­gen so­wie dem der El­tern, der Ehe­gat­tin bzw. des Ehe­gat­ten oder der Le­ben­s­part­ne­rin bzw. dem Le­ben­s­part­ner ge­währt.
Weitere Informationen und Antragsformulare findest du hier:
http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_BT/Bildungskredit/bildungskredit_node.html

 

DER BILDUNGSKREDIT DER SPARKASSEN

Die Sparkasse finanziert zinsgünstig und unabhängig vom Einkommen der Eltern die Studiengebühren während des Studiums. Erst zwei Jahre nach Studienabschluss beginnend wird der Studienkredit in flexiblen, monatlichen Raten zurückgezahlt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Einmalbetrag für ein Auslandsstudium zu erhalten. Parallel gibt es von der Sparkasse für die gesamte Studienzeit ein kostenloses Girokonto.
Detaillierte Informationen hierzu finden sich im Internet unter www.sparkasse-dortmund.de oder in einem persönlichen oder telefonischen Beratungsgespräch in der Hauptstelle der Sparkasse Dortmund sowie bei allen anderen Geschäftsstellen der Sparkassen in Deutschland.

 

JOBBEN NEBEN DEM STUDIUM

Die meisten Studierenden an der WAM verdienen neben dem Studium in einem 450€-Minijob ihr eigenes Geld und sammeln so auch schon erste praktische Erfahrungen in der „echten Arbeitswelt“. Etwas Eigeninitiative und Selbstorganisation vorausgesetzt, ist es den meisten Studierenden gut möglich, dank des strukturierten Studienaufbaus und der damit semesterweise guten Planbarkeit der freien Zeit, Studium und Job unter einen Hut zu bringen.

 

ABSETZBARKEIT DER STUDIENGEBÜHREN

Die Kosten für das Studium können im Rahmen von Ausbildungsfreibeträgen und Weiterbildungskosten als Sonderausgaben zur steuerlichen Entlastung der Eltern beitragen. Steuerliche Fragen sind in jedem Fall individuell mit einem Steuerberater zu klären.

WELCHE WEITEREN KOSTEN MUSS ICH EINPLANEN?

Weitere mögliche Kosten – die unabhängig von privater oder öffentlicher Studieneinrichtung entstehen – sind je nach persönlicher Ausgangssituation und Studienfach Anschaffungskosten für die Hard- und Software für einen Computerarbeitsplatz zu Hause oder einen mobilen Laptop, soweit dieser noch nicht vorhanden ist. In den gestaltenden Fachbereichen können Materialkosten für Zeichenmaterialien und -untergründe sowie Ausdrucke entstehen. Im Fachbereich Film entstehen im Rahmen der Zwischen- und Abschlussprüfungen eventuell Kosten für den Dreh des Prüfungsfilms, falls diese nicht durch Sponsoring oder Förderungen gegenfinanziert werden können. Und natürlich können im Rahmen von Exkursionen und bei der Teilnahme an Wettbewerben oder Projekten individuelle Kosten wie z.B. Fahrt- oder Übernachtungskosten entstehen.

In jedem Fall kommen wie oben bereits erwähnt auch Kosten für Wohnen, Leben und z.B. Pendeln hinzu. Diese Kosten sind individuell sehr unterschiedlich, aber zur Orientierung haben wir Studierende in der Akademie nach ihrem „Modell“ befragt und führen hier ein paar Beispiele an, wobei die Angaben der Kosten sich an den Zahlen aus der Sozialerhebung des Studentenwerks orientieren:

Modell Jan „Der Nahpendler“

Jan (21) studiert an der WAM Kommunikations- und Mediendesign und wohnt weiter bei seinen Eltern, pendelt aber jeden Tag eine Stunde zwischen seinem Wohnort und der WAM. Er bezieht BAföG ohne Wohngeld und hat einen Minijob im Einzelhandel. Er kalkuliert seine monatlichen Kosten wie folgt:

Ausgaben:

WAM Studiengebühren € 575,00
Kleidung € 50,00
Lernmittel € 30,00
Auto und öffentliche Verkehrsmittel € 95,00
Freizeit, Kultur, Sport € 65,00
Gesamt € 815,00

Für die Finanzierung eingesetzte Mittel:

BAföG € 230,00
Minijob € 450,00
Kindergeld € 194,00
Gesamt € 874,00

Für Jan geht die Rechnung auf, er behält jeden Monat knapp
60,00 € über.

Modell Lena „Die Nestflüchterin“

Lena (20) studiert an der WAM Kommunikations- und Marketingmanagement und musste für das Studium nach Dortmund ziehen. Ihre Eltern verdienen gut, so gut, dass Lena leider kein BAföG bekommt. Sie wird von ihren Eltern unterstützt und hat einen Minijob in der Gastronomie. Sie kalkuliert ihre monatlichen Kosten wie folgt:

Ausgaben:

WAM Studiengebühren € 575,00
Miete plus Nebenkosten € 290,00
Lebensmittel und Essen € 170,00
Kleidung € 50,00
Lernmittel € 30,00
Auto und öffentliche Verkehrsmittel € 75,00
Telefon, Internet, Fernsehen € 35,00
Freizeit, Kultur, Sport € 65,00
Gesamt € 1.290,00

Für die Finanzierung eingesetzte Mittel:

Minijob € 450,00
Kindergeld € 194,00
Eltern € 650,00
Gesamt € 1.294,00

Bei Lena geht die Rechnung knapp auf, sie hofft aber, durch Trinkgelder ihre Eltern weiter entlasten zu können. Sie überlegt, eventuell ab dem dritten Semester den KFW-Bildungskredit in Anspruch zu nehmen, den sie unabhängig vom Elterneinkommen beantragen kann.

Modell Max „Der Vielseitige“

Max (20) studiert an der WAM TV- und Radio-Journalismus / Moderation und wohnt bei seinen Eltern in Pendelreichweite zur WAM. Er hat einen Minijob und will auch mit ersten Moderationen zusätzlich noch etwas Geld verdienen. Seine Eltern stellen ihm das Kindergeld während des Studiums zur Finanzierung des Studiums zur Verfügung. Er kalkuliert seine monatlichen Kosten wie folgt:

Ausgaben:

WAM Studiengebühren € 575,00
Kleidung € 50,00
Lernmittel € 30,00
Auto und öffentliche Verkehrsmittel € 95,00
Freizeit, Kultur, Sport € 65,00
Gesamt € 815,00

Für die Finanzierung eingesetzte Mittel:

Minijob € 450,00
Kindergeld € 194,00
Gesamt € 644,00

Bei Max bleibt eine Differenz von 171,00 € offen. Max hat vor dem Studium während des Sommers gejobbt und konnte 3000,00 € sparen. Diese setzt er im ersten Jahr ein, um die monatliche Differenz auszugleichen. Ab dem dritten Semester beantragt er den KFW Studienkredit in Höhe von 200,00 €, den er zwei Jahre nach Ende des Studiums in überschaubaren Raten zurückzahlen wird.

Modell Lisa „Omas Liebling“

Lisa (19) studiert an der WAM Film- und Fernsehproduktion / Regie und musste für das Studium nach Dortmund ziehen. Sie erhält BAföG mit Wohngeld und hat einen Minijob im Fitnessstudio. Lisas Oma steuert monatlich 250,00€ zum Studium bei, wovon Lisa aber die Hälfte nach dem Studienende zurückzahlen will, denn sie ist ja nicht Omas einziger Liebling. Sie kalkuliert ihre monatlichen Kosten wie folgt:

Ausgaben:

WAM Studiengebühren € 575,00
Miete plus Nebenkosten € 290,00
Lebensmittel und Essen € 170,00
Kleidung € 50,00
Lernmittel € 30,00
Auto und öffentliche Verkehrsmittel € 95,00
Telefon, Internet, Fernsehen € 35,00
Freizeit, Kultur, Sport € 65,00
Gesamt € 1.360,00

Für die Finanzierung eingesetzte Mittel:

Minijob € 450,00
BAföG € 490,00
Kindergeld € 194,00
Oma € 250,00
Gesamt € 1.384,00

Lisa hat am Monatsende noch 24,00€ übrig, von denen sie mit ihrer Oma Kaffee trinken geht.

Standort Dortmund – die günstigere Stadt

Kompaktes Studium – Schneller zum Abschluss

Finanzierungsmöglichkeiten

BAföG und Bildungskredit der Sparkassen

Jobben neben dem Studium

Etwas Eigeninitiative und Selbstorganisation vorausgesetzt, ist es vielen Studierenden möglich, neben dem Studium Geld zu verdienen: Der strukturierte Studienaufbau ermöglicht semesterweise eine gute Planbarkeit der freien Zeit. Viele Studierende der WAM sammeln bereits während des Studiums Erfahrung in Agenturen, Unternehmen und Sendern und verdienen sich damit nicht nur Geld, sondern auch Anerkennung.

Auf unserer Linksammlung findest du einige Verweise zu Jobbörsen, außerdem wird auf unserer Facebookseite häufig nach Praktikanten gesucht.

Partner und Links

Die WAM auf Facebook

Die Studiengebühr hat sich aus meiner Sicht deshalb rentiert, weil man dafür ein Vollzeitstudium bekommt, das Theorie und Praxis optimal und kompakt miteinander verbindet und einen somit in kürzester Zeit sehr gut auf den Jobeinstieg vorbereitet. Ich konnte z.B. schon bei Bewerbungsgesprächen sehr gut auf praxisbezogene Fragen antworten. Ich kam nicht als „Fachidiotin“ rüber, sondern als jemand mit einer soliden fachlichen Basis und einem breiten Einsatzpotential. (Ich hab mich später erkundigt, daher weiß ich das:-))

Marie-Luise Döring

Studienarbeiten

WAM Schnuppertage
Eine Woche Probeunterricht

WAM Mappenberatung
Optimiere deine Bewerbung

WAM Medienworkshop
Ein Tag Medienerfahrung